Fest der Generationen 2018 - Letztmalig auf dem Platz vorm Pflegeheim Carolinum

Wieder einmal wurde das Fest seinem Namen mehr als gerecht. Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte, feierten doch zahlreiche Menschen aller Altersstufen auf dem zum Festplatz hergerichteten Gelände am Carolinum ein fröhliches, buntes Fest

Gut beschützt von den aufgebauten Zelten verfolgten zunächst am Samstag die Bewohner des Carolinums und ihre Gäste den von Pfarrer Rochalsky gehaltenen Gottesdienst, in dem er auch Frau Wirth vorstellte, die nun einmal im Monat einen evangelischen Gottesdienst in der Kapelle des Carolinums halten wird.

Die Kindergartenkinder des St. Pius Kindergarten, die Dance Girls aus Löffelstelzen das Musikquartett unter Leitung von Roswitha Strobl, und natürlich die Caroliner selbst mit ihren Sitztänzen gestalteten einen abwechslungsreichen Nachmittag.

Ein besonderer Dank galt den ehrenamtlich Helfenden, hier stellvertretend für die große Gruppe der Helferinnen und Helfer der Dank an Frau Knödler und Frau Kreissl durch Verwaltungsdirektor Peter Striffler und Heimleiterin Regina Scherer. Selbstverständlich kamen auch Essen und Trinken sowie viele, viele Gespräche nicht zu kurz.

Am Sonntag begann das Fest im Münster mit der Eucharistiefeier, die von den Kindern aus den vier Kindergärten mitgestaltet wurde. Mit viel Beifall bedankte sich die Gemeinde bei den Kindern für ihre Mitwirkung. Christian Slunitschek und Oberministrantin Jennifer Seeber nahmen drei neue Ministranten auf, (Amrei Hettenbach, Moritz Hoffmeyer und Justin Lenzer) die mit Hilfe der anwesenden Ministranten erstmalig ihr liturgisches Gewand anlegten.

Max Hantke benutzte die Gelegenheit, sich zu verabschieden und bedankte sich für die gute Aufnahme und das lehrreiche interessante Jahr, das er hier in der St.-Johannes-Gemeinde und aber auch in der Seelsorgeeinheit verbringen durfte. Es hat ihn in seiner Entscheidung Priester zu werden bestärkt, so seine Aussage.

Besonders feierlich wurde die Messe durch das von Herrn Dekan Skobowsky gesungene Hochgebet.

In einer fröhlichen Prozession, die die Musikkapelle aus Löffelstelzen begleitete, ging es dann über die Burgstraße und die Kapuzinerstraße zum Festgelände an der Marienstraße.

Hier wurde der zweite Teil des Festes durch Dekan Skobowsky offizell eröffnet. Letztmalig, so Skobowsky, feiert die Gemeinde hier am Carolinum. Im Herbst beginnen die großen Neubaumaßnahmen für Kindergarten und Pflegeheim. Diese Bauten stehen im Zusammenhang mit dem Großprojekt "Quartier Maria Hilf", das Kindergarten, Pflegeheim, Betreutes Wohnen, Stadtkloster, Internat und Grundschule umfasst. Dazu wurden durch Herrn Brandl von der Diözese Interviews mit Herrn Dekan Ulrich Skobowsky, mit Verwaltungsleiter Peter Striffler, mit Schwester Daniela (Stadtkloster) und mit Diakon Reitzle (Rektor des bischöflichen Internats Maria Hilf) geführt. ( Das dazu gedrehte Video kann auf der Homepage der Diözese angesehen werden.) Alle Besucher des Festes konnten sich an den aushängenden Plänen informieren.

Ein Leuchtturmprojekt für die ganze Region, so OB Udo Glatthaar in seiner Ansprache, das auch ein Zeichen für die überaus gute Zusammenarbeit zwischen Kirche und Stadt sei. Dekan Ulrich Skobowsky freut sich sehr darüber, dass hier das Zusammenleben über die Generationen hinweg nicht nur möglich ist, sondern auch gut funktioniert. Im Quartier Maria Hilf soll ein gemeinsamer Lebensraum für alle geschaffen werden. Begegnungsräume zwischen Jung und Alt, zwischen Kindergartenkindern und Heimbewohnern bieten sich hier auf dem neu gestalteten Gelände an. Bevor es aber so weit ist, wird es wohl noch etwas dauern. "Wenn alle Firmen alle gut mitspielen“, so Verwaltungs-direktor Peter Striffler, „können wir hoffentlich 2023 Einweihung feiern“.

Von Interviews und Drehaufnahmen unbeeindruckt ließen sich derweil die Festbesucher das gute Essen schmecken. Wie jedes Jahr teilten fleißige Helfer der Kolpingsfamilie das von der Caro-Küche unter Leitung von Ines Föhr zubereitete Essen aus. Wieder waren hier auch die St. Georgspfadfinder eifrig an Grill und Fritteuse im Einsatz.

Die St. Georgspfadfinder waren auch auf der Spielwiese zu finden, wo vor allem das Feuer belagert war, an dem jeder sich sein Stockbrot braten konnte.

Viel Betrieb herrschte auch den ganzen Nachmittag über an den verschiedenen Spielständen, die von den Kindergärten betreut wurden und für jedes Alter etwas im Angebot hatten.

Weniger Besuch hatten die Infostände, obwohl auch hier der Besuch lohnte, sei es um seinen Blutdruck messen oder seinen Zuckerspiegel bestimmen zu lassen oder sich über die Aufgaben und die Arbeit der Tafel zu informieren.

Gut angenommen wurde wieder die vom Frauenbund betreute Kuchentheke. Selbstgemachte Kuchen und Torten, dazu ein guter Kaffee oder ein schmackhafter Tee oder auch ein Eiskaffee, wer kann dazu schon nein sagen.

Musikalisch untermalte der Musikverein Löffelstelzen den Nachmittag, der auch schon die Prozession begleitete. Auch der Kinderchor St. Johannes ließ sich vom zwischenzeitlich einsetzenden kurzen Regen nicht bei seinen fröhlichen Darbietungen stören, die mit viel Beifall der Festgäste belohnt wurden.

Viele Gespräche in geselliger Runde bei gutem Service der "Grün-Hüte", die eifrig Getränke brachten, aber auch leere Teller zum Spülmobil brachten und Gläser und Flaschen an die Getränketheke. Überhaupt ist ja jedes Fest nur so gut wie seine ehrenamtlichen Helfer! Und davon gab es auf diesem zweitägigen Fest der Generationen glücklicherweise eine ganze Menge: sei es bei der Vorbereitung, beim Aufbau, bei der Dekoration, bei der Essenszubereitung, bei der Essensausgabe, beim Getränke-ausschank, an den Kassen, bei der Kuchentheke und dem Kaffeeausschank, auf der Spielwiese, beim Service, am Spülmobil und letztlich wieder beim Abbau. Allen diesen vielen fleißigen Helfern, die maßgeblich zum Gelingen des Festes beigetragen haben, sei auch an dieser Stelle herzlich gedankt.