Frieden für sich selbst gewinnen

In guter ökumenische Zusammenarbeit feierten die Kirchengemeinden am evangelischen Gemeindehaus ihr Theobaldsfest. Unter dem Motto „Schalom, Friede sei mir dir!“ stand es in diesem Jahr.

Ein ökumenischer Gottesdienst mit Pastoralreferent Jens Jörgensmann, Pfarrerin Barbara Wirth und einem Team Ehrenamtlicher bildete den Auftakt des Edelfinger „Theobaldsfests“. © Peter Keßler (Fränkische Nachrichten)

Es ist bewährte Tradition, dass ein ökumenischer Gottesdienst auf der Wiese hinter dem Gemeindehaus das Fest einleitet. Dass Segen und Barmherzigkeit nicht mit Gewalt erreicht werden können, sondern im Gespräch erfahren werden müssen, wurde dabei schon zu Beginn deutlich gemacht. In der Festpredigt rief Pfarrerin Barbara Wirth dazu auf, „verzeihen zu lernen, damit es uns besser geht“ und so Frieden mit sich selbst und Anderen zu machen.

Der katholische Pastoralreferent Jens Jörgensmann, setzte den theologischen Akzent darauf, solche Gelassenheit sei „zum großen Teil ein Geschenk Gottes. Er geht mit und wir müssen es nicht alleine schaffen“. Ein Team aus Konfirmanden und Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche wirkte beim Gottesdienst mit. Für die passende musikalische Gestaltung sorgte der Posaunenchor Elpersheim unter Leitung von Rolf Müller.

Für die Bewirtung war ein eingespieltes Team katholischer und evangelischer Edelfinger verantwortlich. Die Besucher nützten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Flohmarkt und Spiele waren für die Kinder im Angebot.

Zum Abschluss des Theobaldsfests rief Barbara Wirth die Gäste zum fröhlichen gemeinsamen Singen in gemütlicher Runde auf, das beim Theobaldsfest den Namen „Rudelsingen“ trägt.