Corona-Auswirkungen in Nigeria

Pater Basil und Pfarrer Joseph bitten um Hilfe

Das Corona-Virus hat die Welt fest im Griff, wobei Deutschland noch verhältnismäßig gut da steht, konnten doch jetzt erste Erleichterungen verkündet werden.

Ganz anders, so berichten Pater Basil Ezechukwu und Pfarrer Joseph Ike, sieht es da in Nigeria aus, ihrem Heimatland. War die Ernährung auch vor Corona schon ein großes Problem, so hat sich der Hunger nun verstärkt. Die strikte Ausgangssperre lässt den Menschen keine Chance irgendwie Geld zu verdienen. Die vielen kleinen Einzelhändler können nichts mehr verkaufen. So wird die Not der Menschen vergrößert.  In erster Linie sind die Kinder vom Hungertod bedroht.

Das Gesundheitssystem, das schon vor der Corona-Krise katastrophal war, stellt in den wenigen Krankenhäusern kaum Intensivbetten zur Verfügung. Die geringe medizinische Versorgung ist darüber hinaus sehr kostspielig. Die Regierung, so Pater Basil, scheint keinen Plan zu haben. Es gibt keinerlei Unterstützung. Die Polizei kontrolliert die nun erneut verlängerte Ausgangssperre rigoros und ist mit Verhaftungen schnell bei der Hand.

Pater Basil und Pfarrer Joseph bitten, bei aller physischen Distanz doch keine soziale Distanz aufkommen zu lassen. Schauen wir über den Tellerrand und helfen wir, wo und wie wir können. Alle Geldspenden werden von Pater Basil und Pfarrer Joseph direkt an ihnen bekannte Pfarrer in Gemeinden in Nigeria übergeben, so dass man sicher sein kann, dass die Gelder in vollem Umfang dort ankommen, wo sie zum Überleben gebraucht werden. Wenn auch Sie helfen wollen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Werfen Sie ihre Gabe im Briefumschlag mit der Aufschrift Pater Basil/Pfarrer Joseph in den Briefkasten am Pfarramt der kath. Münstergemeinde am Ledermarkt oder überweisen Sie auf das Konto der Münstergemeinde mit der Nummer DE57 6735 2565 0000 0004 30 mit dem Verwendungszweck Pater Basil/Pfarrer Joseph. Jede noch so kleine Gabe hilft!