Gottesdienstliche Vakanz genutzt

Reparatur- und Renovierungsarbeiten an der Filialkirche "Maria Immaculata" durchgeführt

Ein neues Vordach schützt den Eingangsbereich der katholischen Kapelle in Edelfingen

Seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 hat in der Edelfinger katholischen Kapelle „Maria Immaculata“ kein Gottesdienst mehr stattgefunden. Die gottesdienstliche Vakanz in dieser Zeit wurde genutzt, dringend notwendige Reparatur- und Renovierungsarbeiten in dem kleinen Gotteshaus durchzuführen. Die Arbeiten wurden unter fachkundiger Aufsicht von Verwaltungsdirektor Peter Striffler vom Katholischen Verwaltungszentrum in Bad Mergentheim durchgeführt.

So wurde die Stromversorgung, die bisher über einen Dachständer erfolgte, nun unterirdisch durch die Fundamentmauern in die Sakristei geführt.

Wie üblich, ziehen solche gravierenden Änderungen weitere Arbeiten nach sich. Deshalb mussten auch Teile der Elektroinstallation erneuert werden, Schreinerarbeiten waren notwendig und eine Baufirma für Maurerarbeiten engagiert werden.

Neues Vordach

Erforderlich war auch die Innenreinigung des gläsernen Altars, der vom Heilbronner Künstler Raphael Seitz 2002 gestaltet und aufgestellt worden ist und seitdem dem kleinen Gotteshaus ein modernes Gesicht gibt. Außerdem wurde der Boden des Altars mit einer Plexiglasscheibe versehen, um künftig Feuchtigkeit im Innern des Opfertisches zu verhindern. Äußeres Zeichen der Renovierungsarbeiten ist die Anbringung eines neuen Vordaches über dem Eingang, nachdem das bisherige Glasdach undicht aber auch durch Vandalismus beschädigt worden war. Überhaupt ist der Aufenthalt einiger Jugendlicher auf dem kleinen Kirchenvorplatz wegen ihrer unliebsamen Hinterlassenschaften ein Ärgernis, beklagt sich Mesner Helfried Lüft und hofft, dass die Ausleuchtung des Vorplatzes durch einen neu installierten Bewegungsmelder für Ordnung sorgt.

Nachdem inzwischen das Kirchle, wie die Edelfinger gerne die 1855 eingeweihte Katholische Kirche nennen, vom Mesnerehepüaar Lüft gründlich gereinigt wurde, ist die Hoffnung und Vorfreude groß, hier möglichst bald wieder Gottesdienste zu feiern.