Kirchengemeinderat digital

Aprilsitzung

Wiederum zu einem Zoom-Meeting trafen sich die Mitglieder des Kirchengemeinderates, da eine Präsenzsitzung zur Zeit immer noch nicht möglich ist.

Pfarrer Frey stellte uns in seiner Besinnung vor die Frage: Was brauchen wir wirklich? Er verdeutlichte das am Beispiel des Kleiderschranks, der sich Jahr für Jahr mehr füllt und keinen Platz mehr hat. Und so füllt sich auch unsere Gemeinde mit Ansprüchen, Terminen, Erwartungen. Was brauchen wir wirklich?

Einen großen Raum nahmen wieder die Berichte aus den Ausschüssen ein.

  • Das ökumenische Angebot zur Hilfe bei Impfterminen wurde sehr gut und dankbar angenommen, auch von kirchenfernen Personen. 72 Personen wurden bei der Suche nach Terminen unterstützt. Der Zeitaufwand pro Person betrug etwa 30 - 40 Minuten. Begleitung zum Impfzentrum war eher weniger verlangt.
  • Berichte aus Verwaltungsausschuss, Bauausschuss, Jugendausschuss und aus dem Gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit (GASE)folgten und wurden zum Teil diskutiert beziehungsweise nachgefragt.
  • Lange und ausführlich wurde auch über das Pastorale Rahmenkonzept Kindergärten debattiert. Dazu hatte Frau Roppert-Leimeister eine Diskussionsvorlage erarbeitet, die den KGR-Mitgliedern im Vorfeld zugegangen war. Das pastorale Rahmenkonzept ist Teil der Konzepte der jeweiligen Kindergärten. Alle fünf Jahre wird es zu Beginn einer neuen Kirchengemeinderatsperiode im Kiga-Ausschuss überprüft, ergänzt und fortgeschrieben.

In den vier katholischen Kindergärten Maria Hilf, St. Johannes, St. Pius und St. Vinzenz können rund 300 Kinder betreut werden. Kindergärten werden so zu Orten, an dem die Kirchengemeinde den verschiedensten Lebensverhältnissen von Familien konkret begegnet und von diesen unterstützend und lebensbereichernd wahrgenommen werden kann. Dabei bieten die Kindergärten über die üblichen Qualitätsstandards hinaus ein religiöses Profil an, das im gemeinsamen Leitbild und den religionspädagogischen Konzepten verankert ist. So können Kinder vielfältig Glauben entdecken und Familien als Lernorte des Glaubens gestärkt werden.

Doch auch die Kindergärten stehen vor den unterschiedlichsten Veränderungen und Herausforderungen: Neben einer erschwerten Personalgewinnung, sind hier Erwartungen der Eltern hinsichtlich einer größeren Flexibilität der Betreuungsangebote sowie Forderungen zur Unterstützung in Erziehungsfragen zu nennen, aber auch die kulturelle und religiöse Vielfalt der Familien. Sprachauffälligkeiten bei Kindern und Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Familien nehmen zu. Auch die Mitarbeitenden haben vermehrt weniger Bezug zum Glauben und zur Kirchengemeinde, nicht zuletzt auch, weil sie in anderen Orten wohnen und sich dort engagieren.

Die Vorlage beschäftigte sich im Folgenden mit den Vorteilen, die die Kindergärten durch die Kirchengemeinde hat, den Vorteilen, die die Kirchengemeinde durch die Kindergärten hat, mit der Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und Kindergärten und mit den Visionen für eine zukünftige Kooperation, jeweils gesehen aus der Perspektive des KGR´s bzw. aus der Sicht der Kindergärten.

  • Der Punkt "Öffnung Gemeindezentrum" wurde aus die Mai-Sitzung verschoben, da nach einhelliger Meinung aller KGR-Mitglieder eine Öffnung zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Signal sei.